Ballaststoffe

Ballaststoffe – für eine perfekte Verdauung

Ballaststoffe sind kein Ballast für unseren Körper, auch wenn der Begriff dies vielleicht vermuten lässt. Ganz im Gegenteil: Sie gelten als bedeutender Teil unserer täglichen Ernährung und dürfen deswegen auch zum Frühstück im Müsli nicht fehlen. Die Stoffe selbst sind zwar weitgehend unverdaulich, unterstützen jedoch die Verdauung im Darm.

 

Was sind Ballaststoffe und wie verhalten sie sich?

Ballaststoffe sind Kohlenhydratpolymere, die der menschliche Dünndarm weder aufnehmen noch verdauen kann. Dies liegt daran, dass dem Menschen entweder ein bestimmtes Enzym zur Zersetzung oder ein Protein zum Weitertransport in die Darmschleimhaut fehlt. Ballaststoffe binden viel Flüssigkeit und vergrößern so den Umfang der Kost, ohne dabei den Kaloriengehalt zu steigern. Der Magen dehnt sich aus. Gleichzeitig sinkt das Hungergefühl. Man fühlt sich schön satt und isst nicht über den Appetit hinaus. Im Darm drückt der Speisebrei relativ fest auf die Darmwand und regt dadurch die Peristaltik und damit die gesamte Verdauung an.

 

Wozu braucht es diese?

Ballaststoffe lassen den Stuhl weich bleiben und beugen damit Verstopfungen vor. Auf unsere Darmflora haben sie eine positive Auswirkung, denn die für uns wichtigen Darmbakterien ernähren sich von den Stoffen und bleiben uns so erhalten oder vermehren sich sogar. Eine gesunde Darmflora wirkt vielen Krankheiten entgegen und sorgt allgemein für einen gesunden Körper. Das Darmkrebsrisiko nimmt möglicherweise ab. Ballaststoffreiche Mahlzeiten senken zu hohe Cholesterinwerte und beugen Herzkrankheiten vor. Der Blutzucker steigt langsamer an und fällt danach weniger rasch, was Diabetikern zugutekommt. Da wir ballaststoffreiches Essen gut kauen müssen, massieren wir damit unser Zahnfleisch und regen die Speichelproduktion an, was wiederum unseren Zahnschmelz härtet und eine Kariesbildung erschwert.

 

Wo sind Ballaststoffe drin?

Diese finden sich fast nur in pflanzlichen Nahrungsmitteln. Sie kommen vorwiegend in Vollkorngetreide, Früchten, Gemüse und in kleineren Mengen auch in der Milch vor. Hohe Ballaststoffgehalte weisen Getreidesorten wie Roggen, Weizen, Dinkel und Hafer auf. Besonders viel Ballaststoffe enthalten Kleiearten wie zum Beispiel die Hafer- oder Quinokleie. Die Gehalte von Trockenobst wie Pflaumen, Datteln und Feigen oder von verschiedenen Nüssen entsprechen denjenigen des Getreides. Frische Früchte sind etwas weniger ballaststoffreich.

 

Das Müsli als idealer Ballaststofflieferant

Mindestens 30 Gramm Ballaststoffe sollten wir pro Tag zu uns nehmen. Das Müsli ist hierfür die perfekte Mahlzeit. Wir können ballaststoffreiche Kleie, Getreideflocken oder Cornflakes in Milch einweichen und diese Mischung mit weiteren Ballaststofflieferanten verfeinern. Dazu eignen sich die verschiedenen Trockenfrüchte, Nüsse, Kerne und Samen der Müsli Mühle perfekt. Weil sich in verschiedenen Lebensmitteln unterschiedliche Ballaststoffarten befinden, ist es ideal, für jeden Tag eine etwas andere Müslimischung vorzubereiten.

Wollen Sie sich und Ihrem Darm etwas Gutes tun? Mixen Sie sich ein tolles Müsli aus unseren ballaststoffreichen Bio-Zutaten. Unser Getreide, die Trockenfrüchte, Nüsse und Samen bieten Ihnen alles, was Sie an Ballaststoffen brauchen.

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